Knoten in Beaufort umrechnen - Tabelle und Praxistipps

Windstärken der Beaufort-Skala: Übersicht über Windgeschwindigkeiten in Knoten und Beaufort-Stufen, von 0 Knoten bis 110 Knoten.

Geschrieben von

Peer Hauser

Veröffentlicht am

19. Sept. 2026

Inhaltsverzeichnis

Ob beim Windsurfen, Segeln oder bei der Planung einer Tour an der Küste: Eine Angabe wie 18 Knoten hilft erst dann wirklich, wenn man sie in Beaufort einordnen kann. Ich zeige, welche Beaufort-Stufe zu welcher Windgeschwindigkeit passt, wie Knoten in km/h und m/s umgerechnet werden und warum Böen, Windrichtung und Revierbedingungen bei der Entscheidung genauso wichtig sind.

Die wichtigsten Werte für die schnelle Einschätzung

  • 1 Knoten entspricht exakt 1,852 km/h.
  • 17 bis 21 Knoten entsprechen Windstärke 5 Beaufort.
  • 22 bis 27 Knoten liegen im Bereich von 6 Beaufort.
  • Ab 34 Knoten beginnt Windstärke 8 mit stürmischen Bedingungen.
  • Böen können deutlich stärker sein als der angegebene Mittelwind.

Beaufort-Skala: Bilder zeigen Wellen und Schaum, die den Wind auf See beschreiben. Von spiegelglatter See bis zu Orkan.

Die schnelle Antwort auf die Umrechnung

Die Beaufort-Skala ordnet Windgeschwindigkeiten in zwölf Windstärken von 0 bis 12 ein. Knoten sind dagegen eine Geschwindigkeitseinheit, die vor allem in der Schifffahrt, beim Segeln und in vielen maritimen Wettervorhersagen verwendet wird.

Für die Praxis genügt oft eine grobe Orientierung. 10 Knoten liegen bei etwa 3 Beaufort, 20 Knoten bei 5 Beaufort und 30 Knoten bei 7 Beaufort. Diese Näherung ist hilfreich, ersetzt aber keine genaue Tabelle, weil die Beaufort-Stufen unterschiedliche Geschwindigkeitsbereiche haben.

Was Knoten und Beaufort eigentlich unterscheiden

Ein Knoten entspricht einer Seemeile pro Stunde. Da eine Seemeile 1,852 Kilometer lang ist, gilt die einfache Formel 1 kn = 1,852 km/h. Für die Umrechnung in Meter pro Sekunde multipliziere ich den Knotenwert mit 0,5144.

Beaufort ist keine klassische Maßeinheit wie Kilometer pro Stunde. Die Skala beschreibt, wie stark sich der Wind bemerkbar macht, ursprünglich anhand von Auswirkungen auf Schiffe und später auch auf Land. Deshalb ist eine Beaufort-Stufe immer ein Bereich und kein einzelner Messwert.

Der Deutsche Wetterdienst verwendet für die See eine Tabelle, in der neben Knoten auch Meter pro Sekunde, Kilometer pro Stunde und typische Auswirkungen auf das Wasser genannt werden. Für Wassersportler ist das besonders praktisch, weil eine Zahl dadurch direkt mit dem erwartbaren Seegang verbunden werden kann.

Beaufort-Tabelle mit Knoten, km/h und m/s

Die folgende Übersicht zeigt die üblichen gerundeten Bereiche. Grenzwerte können je nach Rundung leicht abweichen, die Einordnung in Beaufort bleibt jedoch gleich.

Beaufort Bezeichnung Knoten km/h m/s Typischer Eindruck
0 Windstille 0 bis 1 0 bis 1 0 bis 0,2 Rauch steigt senkrecht auf
1 leiser Zug 1 bis 3 1 bis 5 0,3 bis 1,5 Wind kaum spürbar
2 leichte Brise 4 bis 6 6 bis 11 1,6 bis 3,3 Blätter bewegen sich
3 schwache Brise 7 bis 10 12 bis 19 3,4 bis 5,4 Wind im Gesicht gut spürbar
4 mäßige Brise 11 bis 16 20 bis 28 5,5 bis 7,9 kleine Wellen, Staub wird bewegt
5 frische Brise 17 bis 21 29 bis 38 8,0 bis 10,7 deutliche Wellen und Schaumkronen
6 starker Wind 22 bis 27 39 bis 49 10,8 bis 13,8 größere Wellen, Äste bewegen sich
7 steifer Wind 28 bis 33 50 bis 61 13,9 bis 17,1 Gischt, deutlich erschwerte Bedingungen
8 stürmischer Wind 34 bis 40 62 bis 74 17,2 bis 20,7 hohe Wellen, Gefahr für kleine Boote
9 Sturm 41 bis 47 75 bis 88 20,8 bis 24,4 schwere See und mögliche Schäden
10 schwerer Sturm 48 bis 55 89 bis 102 24,5 bis 28,4 sehr hohe Wellen, erhebliche Gefahr
11 orkanartiger Sturm 56 bis 63 103 bis 117 28,5 bis 32,6 außergewöhnlich schwere Bedingungen
12 Orkan ab 64 ab 118 ab 32,7 extreme See und Orkanschäden

Welche Beaufort-Stufe passt zu typischen Knotenwerten

Für die schnelle Planung brauche ich nicht immer die komplette Tabelle. Einige Schwellenwerte prägen sich leicht ein und reichen aus, um eine Wettervorhersage grob zu bewerten.

  • 5 Knoten entsprechen ungefähr 2 Beaufort. Für viele Segel- und Boardsportarten ist das noch sehr wenig.
  • 10 Knoten liegen am oberen Ende von 3 Beaufort. Auf geschützten Gewässern kann das angenehm sein, auf offenem Wasser bleibt der Wellengang meist moderat.
  • 15 Knoten gehören zu 4 Beaufort. Für erfahrene Wassersportler sind das oft gute Bedingungen, Anfänger sollten Revier und Material trotzdem berücksichtigen.
  • 20 Knoten entsprechen 5 Beaufort. Der Wind ist jetzt deutlich kräftiger, und beim Start, Wenden oder Anlegen werden Fehler schneller unangenehm.
  • 25 Knoten liegen bei 6 Beaufort. Kleine Boote, Anfänger und ungeeignetes Material kommen hier schnell an ihre Grenzen.
  • 30 Knoten bedeuten 7 Beaufort. Auf offenem Wasser ist das für viele Freizeitaktivitäten bereits eine klare Warnstufe.

Meine Erfahrung ist, dass gerade der Sprung von 20 auf 25 Knoten unterschätzt wird. Fünf Knoten klingen nach wenig, verändern aber die Kraft des Windes spürbar. Der Winddruck steigt ungefähr mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, weshalb sich stärkere Böen weit heftiger anfühlen als die Zahl zunächst vermuten lässt.

Warum Mittelwind und Böen nicht dasselbe sind

Eine Vorhersage von 18 Knoten bedeutet nicht automatisch, dass jede Windbewegung genau 18 Knoten erreicht. Meist handelt es sich um einen gemittelten Windwert, während Böen kurzfristig deutlich darüber liegen können.

Stehen beispielsweise 18 Knoten Wind und Böen bis 28 Knoten in der Prognose, reicht die Spanne praktisch von 5 bis 7 Beaufort. Für die Materialwahl und die Sicherheit ist dann nicht nur der Mittelwert entscheidend. Ich richte mich bei kleinen Booten, SUPs und Anfängergruppen eher nach der Böenangabe.

Auch die Messhöhe spielt eine Rolle. Wind wird häufig in etwa zehn Metern Höhe gemessen, während der Wind auf dem Wasser oder am Strand durch Gelände, Gebäude und Bäume verändert wird. Ablandiger Wind kann zudem auf kurze Distanz schwach wirken und weiter draußen deutlich zunehmen, während auflandiger Wind oft schneller eine kabbelige Welle erzeugt.

So nutze ich die Angaben bei Outdoor- und Wassersport

Die Beaufort-Zahl ist eine gute erste Orientierung, aber keine alleinige Freigabe für eine Tour. Ich prüfe zusätzlich Windrichtung, Böen, Wellenhöhe, Wassertemperatur und Rückkehrmöglichkeit. Ein ruhiger See bei 20 Knoten kann anspruchsvoller sein als ein geschützter Küstenabschnitt mit etwas mehr Wind.

Für Anfänger

Bei ersten Erfahrungen auf Board oder Boot sind etwa 8 bis 12 Knoten, also ungefähr 3 bis 4 Beaufort, häufig leichter kontrollierbar. Entscheidend sind ein geschütztes Revier, wenig Strömung und die Möglichkeit, jederzeit sicher ans Ufer zurückzukehren.

Für erfahrene Wassersportler

Zwischen 15 und 20 Knoten kann das Erlebnis sehr sportlich und zugleich gut beherrschbar sein, wenn Material und Können zusammenpassen. Ab etwa 25 Knoten würde ich besonders auf Böenabstände, Start- und Landeplätze sowie eine sichere Ausweichroute achten.

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Für Spaziergänge und Arbeiten im Freien

An Land sind 5 Beaufort meist noch gut auszuhalten, während 7 Beaufort bereits Äste brechen und lose Gegenstände bewegen können. Bei 8 Beaufort und mehr sollte ich Aufenthalte unter Bäumen, an Bauzäunen oder direkt an exponierten Uferabschnitten vermeiden.

Die kleine Merkhilfe für die nächste Wetterprognose

Für die schnelle Einordnung merke ich mir drei Punkte. 10 Knoten sind etwa 3 Beaufort, 20 Knoten etwa 5 Beaufort und 30 Knoten etwa 7 Beaufort. Dazwischen hilft die Tabelle, besonders wenn eine Entscheidung von wenigen Knoten abhängt.

Am wichtigsten bleibt die Kombination aus Mittelwind und Böen. Wer nur auf die Beaufort-Zahl schaut, übersieht leicht den Unterschied zwischen einem gleichmäßigen Wind und kurzen, kräftigen Spitzen. Für eine sichere Planung zählt deshalb nicht nur, wie viele Knoten vorhergesagt werden, sondern auch, wo, wie lange und unter welchen Revierbedingungen dieser Wind ankommt.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Das Material wurde mit Unterstützung moderner Analyse- und Sprachwerkzeuge (KI) erstellt. Konsultieren Sie vor einer Entscheidung einen Experten.

Häufig gestellte Fragen

18 Knoten entsprechen Windstärke 5 Beaufort, denn diese Stufe reicht von 17 bis 21 Knoten. Das entspricht etwa 33 km/h beziehungsweise 9,3 m/s.

Für die Umrechnung gilt 1 Knoten = 1,852 km/h. Für Meter pro Sekunde wird der Knotenwert mit 0,5144 multipliziert.

Der angegebene Windwert ist meist ein gemittelter Wind. Bei 18 Knoten und Böen bis 28 Knoten reicht die tatsächliche Spanne daher ungefähr von 5 bis 7 Beaufort, was für Materialwahl und Sicherheit entscheidend sein kann.

Etwa 8 bis 12 Knoten, also ungefähr 3 bis 4 Beaufort, sind für erste Erfahrungen häufig leichter kontrollierbar. Zusätzlich sollten das Revier geschützt, die Strömung gering und eine sichere Rückkehr ans Ufer möglich sein.

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Peer Hauser

Peer Hauser

Mein Name ist Peer Hauser, und ich bringe sieben Jahre Erfahrung im Bereich Wassersport, Outdoor-Ausrüstung und Wartung mit. Schon als Kind habe ich die Faszination für das Wasser und die Natur entdeckt, was mich dazu gebracht hat, mich intensiv mit verschiedenen Wassersportarten zu beschäftigen. Ich liebe es, mein Wissen über die richtige Ausrüstung und deren Pflege zu teilen, um anderen zu helfen, ihre Leidenschaft für den Wassersport zu entdecken und zu vertiefen. In meinen Artikeln konzentriere ich mich darauf, komplexe Themen verständlich und zugänglich zu machen. Ich recherchiere gründlich, vergleiche Informationen und achte darauf, aktuelle Trends im Wassersport zu verfolgen. Mein Ziel ist es, nützliche und präzise Informationen bereitzustellen, die sowohl Anfängern als auch erfahrenen Sportlern helfen, die besten Entscheidungen zu treffen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit euch zu teilen und euch auf eurer Reise im Wassersport zu begleiten.

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