Ein Tag mit dem Stand Up Paddle auf dem Wasser gehört für viele Menschen inzwischen zu einer ihrer liebsten Freizeitbeschäftigungen. Kein Wunder, denn…

  • das Stand Up Paddling bringt einen der Natur ein ganzes Stück näher – und das dank der richtigen Ausrüstung zu jeder Jahreszeit.
  • SUP ist ein Vergnügen für die ganze Familie und / oder den dazugehörigen Freundeskreis, nahezu egal welchen Alters. Insbesondere, wenn geführte (Gruppen-) Touren zur Entdeckung neuer Gegenden einladen.
  • verschiedene Stand Up Paddling Varianten tragen entweder zur Entspannung bei oder sorgen für eine gehörige Portion Action. Je nachdem, ob man einfach nur abschalten oder sich mit vollem Körpereinsatz sportlich betätigen möchte.
  • Eins bleibt aber so oder so festzuhalten: Wer mit einem Stand Up Paddle Boat unterwegs ist, trainiert seinen gesamten Körper! Ausdauer, Koordination und Kraft – hier ist alles gefragt und wird dementsprechend auch angeregt.

Oder mit anderen Worten: Ab aufs Wasser – aber erst nach einer kleinem Info-Überblick.


Wo kann man Stand up Paddling machen?

Stand Up Paddler sieht man auf den verschiedensten Gewässern wie Seen, Flüssen und sogar dem Meer. Was mit der richtigen Ausrüstung und Technik auch ohne weiteres funktioniert, zumal sich viele Boards mithilfe von Segeln in Windsurf-Bretter verwandeln lassen.

Nichtsdestotrotz sollte man sein Board nicht einfach überall auspacken und durchstarten. In Schwimmzonen, Trinkwasserschutz- und Naturschutzgebieten sowie Schleusen dürfen Stand Up Paddle Fans nämlich per se nicht paddeln. Abgesehen gelten auch auf offiziell zugelassenen Gebieten bestimmte Regeln (wie das Rechtsfahrgebot, bei Gegenverkehr nach Steuerbord ausweichen und Surfer, Segler und Berufsschiffe immer Vorfahrt gewähren). Außerdem ist es empfehlenswert, Touren auf Binnen- sowie Seeschifffahrtsstraßen nach Möglichkeit zu vermeiden. Was jedoch aufgrund der großen Auswahl an Alternativen wohl kein riesiges Problem darstellen dürfte.


Welches Stand up Paddle Board passt zu mir?

Die Beantwortung dieser Frage basiert auf verschiedenen Komponenten. Einige der wesentlichsten sollen an dieser Stelle kurz angerissen werden. Erklärungen bis ins kleinste Detail können im Rahmen eines ersten Kurzüberblicks aber natürlich nicht gegeben werden.

Mitentscheidend ist auf jeden Fall,

  • ob ein Hardboard- oder aufblasbares Stand Up Paddle Board gesucht wird (dazu gleich noch etwas Genaueres)?
  • ob es sich um eine Variante für eine Einzelperson oder mehrere Personen wie für Familien handeln soll und wie groß die Paddler sind (eher Erwachsene oder Kinder)?
  • Wofür es gedacht sein soll – beispielsweise für das SUP Racing*, für Yoga, fürs Windsurfing* oder doch eher als Allround-Modell beziehungsweise für Touren?

Denn während für das schnelle und anstrengende Racing sehr lange, spitze und schmale Boards, leicht kippende Boards verwendet werden, sind Yoga Boards für entspannende Sportprogramme besonders breit und stabil, um sich möglichst leicht drehen zu können.

Windsurfing-geeignete Stand Up Paddles zum Aufblasen dagegen eignen sich zum zügigen Aufriggen eines Segels. Also für Menschen, die begeisterte Hobby-Stand-Up-Paddler sind und einmal ins Surfen hereinschnuppern möchten. Ohne sich direkt eine vollständige Windsurf-Ausrüstung zu leisten.

Bleiben noch die recht breiten, kippstabilen Allrounder* und die bereits längeren, schmaleren und mit spitzer Nase gebauten Touring Boards, mit denen sich lange Strecken schön recht schnell überbrücken lassen.

Und das ist bei Weitem noch nicht alles: Auch Modelle zum Treten oder mit Stepper sowie mit keiner, 1 oder 3 Finnen, Sitzen (für den Kajak-Style), Motor oder Elektromotor* für die bequeme Fahrt mit bis zu 10 km/h sind zu haben. Logisch, dass die Auswahl dadurch sehr groß wird. Ist man sich jedoch über seine eigenen Bedürfnisse im Klaren, wird man sicherlich eine geeignete Variante finden.

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Aufblasbares SUP oder Hardboard?

Wie bereits angedeutet, ist auch die Frage „Hardboard oder aufblasbares SUP?“ elementar.

  • Hardboards* verfügen über eine aus ASA, AST, Carbon, Epoxid, HDPE, Holz, Polyester oder Polyethylen bestehende Hartfaserplatte. Gerade Boards aus High-End-Kunststoffen sind in Bezug auf ihrer tollen Fahreigenschaften bei Profis extrem gefragt – zumal wirklich gekonntes Wellenreiten und Racing auch nur mit ihnen funktioniert. Parallel dazu sind sie jedoch deutlich teurer und aufwendiger in Lagerung und Transport, da sich nicht einfach zusammengefaltet werden können.
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  • Aufblasbare (inflatable) SUP* dagegen lassen sich selbst bei einer Länge von vier Metern schnell und bequem platzsparend unterbringen. Sie bestehen aus Polyurethan beziehungsweise PVC, was die Boards zwar sehr reißfest und robust macht und sogar Fahrten im Wildwasser und erfolgreich überlebte Zusammentreffen mit harten wie spitzen Steinen ermöglicht. Allerdings müssen sie zunächst aufgepumpt werden und nicht ganz so hart wie Hardboards. Was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass sie sich für Anfänger und Hobby-Stand-Up-Paddler hervorragend eignen.
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Letzte Aktualisierung am 24.09.2021 um 07:03 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Was Du über aufblasbare Stand up Paddle Boards wissen musst

Der Name ist Programm und so bietet sich für das Startklar-Machen das Aufpumpen mit manueller Luftpumpe*, Kompressor oder elektrischer Pumpe* über Akku an. Keine falsche Bescheidenheit beim Kauf von elektrischen Pumpen – denn der Vorgang dauert einen Moment und insbesondere Personen, die nicht zu den ausdauerndsten und stärksten des Planeten gehören, dürfen diese Hilfe durchaus in Anspruch nehmen. Aber egal, wofür man sich entscheidet: Wichtig ist, dass Ventil und Pumpe zusammenpassen, also am besten im Zweifelsfall gleich beim Kauf an einen geeigneten Adapter denken.

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Und wie muss nun der Luftdruck sein? Meist sind es ungefähr 15 psi (also etwa 1 Bar), die gefordert werden; einige Boards und Fahrtypen verlangen dagegen zwischen 18 und 20 psi. Eine gute Orientierungshilfe bietet wiederum das Ventil, dem in der Regel der maximale Druck entnommen werden kann. Bei Boards mit zwei Luftkammern muss zudem erst die innere aufgepumpt werden, bevor es zur äußeren geht. Der Rest des Vorgangs ist aber quasi identisch.

Nach dem Stehpaddeln lassen sich aufblasbare SUP ziemlich leicht zusammenfalten oder sogar so aufrollen, dass sie in einem 60 l Rucksack* Platz finden. Bei knapp 8 kg (Kinder-Boards) bis 15 kg (Erwachsenen-Modelle) Gewicht eine sehr praktische Möglichkeit zum tragen. Und auch das Flicken, wenn das Stand Up Paddle undicht ist, funktioniert mit dem richtigen Zubehör und einer geeigneten Anleitung ähnlich unkompliziert wie das eines Fahrradreifens. Kurz gesagt: Ideale Modelle für alle, die in das Stehpaddeln hineinschnuppern möchten!


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SUP Kaufberatung

Welches Stand Up Paddle für Anfänger besonders geeignet ist? Das hängt sowohl davon ab, welches Gewicht der Paddler besitzt als auch der Frage, wie hoch die Kosten sein dürfen. Zum Material wurde ja schon einiges gesagt.

Als Faustregel dient zur Ermittlung der richtigen Länge und des Boardvolumens folgende Regel: Je leichter die paddelnde Person, desto geringer das Volumen. Zudem lassen sich dickere und breitere Boards von Einsteigern besser fahren, weil sie stabiler sind. Im Gegenzug dazu muss auch mit mehr Widerstand gerechnet werden, weshalb die erreichten Geschwindigkeiten geringer ausfallen.

Hier für die Hardboards ein Überblick für Erwachsene, wie die Werte in etwa ausfallen. Im Zweifelsfall ist eine professionelle Beratung allerdings die beste Idee. Dies gilt vor allem dann, wenn es ein aufblasbares SUP sein soll, da Boards bei letzteren deutlich mehr Volumen aufweisen.

  • Körpergewicht bis zu 60 kg – 75 cm Breite – 3,1 bis 3,4 m Länge – 170 l Volumen
  • Gewicht bis zu 70 kg – 78 cm Breite – 3,1 bis 3,4 m Länge – 180 l Volumen
  • Körpergewicht bis zu 80 kg – 78 cm Breite – 3,4 bis 3,7 m Länge – 220 l Volumen
  • und Körpergewicht mehr als 85 kg – 78 cm oder mehr Breite – 3,4 bis 374 m Länge – 230 l Volumen

Ebenfalls wichtig: Wo soll gefahren werden, wie gut paddeln die Benutzer und wie unkompliziert muss der Transport ausfallen.

Stand Up Board mit Paddel

Wer bietet hochwertige SUP an? Und wo liegt der Preis?

Zu den guten Marken von Stand Up Paddles, die eine hohe Qualität versprechen, zählen unter anderem…

Wenngleich sich verschiedene Unternehmen teilweise auch auf spezielle Modelltypen spezialisierten, haben sie doch im Sinne eines guten Preis-Leistungsverhältnisses gemeinsam: Qualität hat eben ihren Preis. Und der liegt meist bei Stand Up Paddles für Anfänger bei 450 € aufwärts, für Profi-Boards dürfen es dann – je nach Verwendungszweck – schon einmal deutlich mehr als 1.000 € sein. Für den Fall, dass es noch etwas günstiger sein soll: Unbedingt darauf achten, dass die Boards für Kinder zumindest 4 Inch, die für Erwachsene 6 Inch dick sind. Ansonsten sind preisgünstige Boards in der Regel viel zu instabil.

Stand up Paddle Board für Frauen

Welche Kleidung zum Stand up Paddle fahren?

Ein hochwertiges und langlebiges Stand Up Paddle Outfit* mit den dazugehörigen Schuhe für Wellenreiter oder Wildwasser-Stand-Up-Paddler sollte bevorzugt aus Neopren bestehen. Bei allen anderen Varianten der Sportart wird es einem im Vergleich zu Surfern oder Kitern doch recht saunamäßig an – fehlt doch der Kontakt zum Wasser weitgehend. Deswegen gilt es, sich auf die Jahreszeit zu besinnen und je nach Saison zu verschiedenen Varianten zu greifen:

  • Frühling und Herbst: Ideale Begleiter sind dünne (!) Neoprenanzüge beziehungsweise Shorts, alternativ Softshelljacken und Jogginghosen. Gegen kaltes Wasser helfen Neoprensocken und mindestens 2 ½ mm dicke Neoprenschuhe. Wobei letztere auch durch wasserdichte Trekkingschuhe ersetzt werden dürfen.
  • Sommer: Für kurze Touren auf dem See oder am Strand eignet sich bereits Badebekleidung. Wenn es eine längere Tour sein soll, sind zudem eine Kopfbedeckung und Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50+ Pflicht. Alternativ / als Ergänzung bietet sich Kleidung aus Lycra an.
  • Winter: Wer im Winter paddeln möchte, kann entweder auf Neoprenanzüge zurückgreifen, die mit mindestens 7 mm dicken Schuhen, einer Mütze und Handschuhen aus demselben Material kombiniert werden. Bei Sonne und hoher Trainingsintensität greifen viele Stand Up Paddler aber auch auf Thermo-Sportbekleidung oder (Halb-) Trockenanzügen zurück.
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Zubehör für Stand Up Paddles

Zum wesentlichen Teil der Stand Up Paddle Ausrüstung zählen eindeutig die Paddel*, je nach Verwendungszweck (beispielsweise bei Wildwasserfahrten) dürfen aber auch Helme und Schutzwesten nicht fehlen. Ebenfalls wichtig: Eine geeignete Wand- oder Deckenhalterun

Zum möglichst simplen Transportieren eines Hardboards bieten sich ein Wagen (Trolley)* und ein Dachträger* auf dem Autodach an. Bei faltbaren Varianten reicht aber auch oft schon eine Tasche*, ein Tragegurt*, ein Rucksack oder ein Gepäcknetz*. Je nach persönlichem Bedarf ist es somit möglich, das SUP in wenigen Momenten einzupacken und unkompliziert an einen anderen Ort zu bringen.

Aber das sind natürlich noch nicht alle Bestandteile, die ein SUP Set umfasst: Gürteltaschen und / oder Drybags*, in denen Paddler Proviant und Smartphones wasserdicht mitnehmen, erfreuen sich hoher Beliebtheit. D-Ringe* ermöglichen das Befestigen von Ausrüstungsgegenständen und kleine Anker* kommen ihren Besitzern bei Yoga- oder Fitnesskursen enorm entgegen, weil sie das Board an einer bestimmten Position halten. Was genau man selbst benötigt, entscheidet man am besten im Laufe der Zeit – Bedürfnisse verändern sich ja zuweilen.


Stand up Paddling Technik für Anfänger

Stand Up Paddling Training macht mit den richtigen Übungen viel Spaß und es lässt sich mithilfe einiger Tricks schnell lernen. Wichtig sind natürlich – insbesondere für Kinder – bestimmte Grundlagen: z.B. Wie funktioniert das Aufstehen oder wie rum muss ich paddeln?

Wesentlich sind dabei zunächst einmal…

  • das korrekte Aufsteigen auf das Board, was unter anderem davon abhängt, wie tief das Wasser ist und ob alternativ vom Land oder vom Steg aus aufgestiegen werden kann.
  • und der sichere Stand in der Boardmitte, wobei sich die Beine parallel und auf Schulterbreite zueinander befinden. (Alternativ kommt bei schon fortgeschrittenen Stehpaddlern auch der Surferstand mit Gewichtsverlagerung nach hinten infrage.)

Ansonsten ist eine richtige Paddeltechnik, bei der unter anderem…

  • die obere Hand wirklich den Griff und die untere den Schaft greift,
  • nur das Paddelblatt durch das Wasser gezogen wird und
  • mit nicht zu viel Kraft gepaddelt wird

…von großer Bedeutung.

Um beim Üben möglichst viel Gefühl für die Balance und das Board zu erhalten, können sich Anfänger beispielsweise…

  • so weit wie möglich nach hinten stellen und von dort aus das Brett drehen.
  • das Board zur Seite setzen, indem lange und gegenläufige Bogenschläge vorgenommen werden.
  • Die Finne aus dem Wasser ragen lassen, weil eine Standposition am vorderen Ende des SUP Boards eingenommen wird.

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Kann man Stand Up Paddle auch mit Hund fahren?

Eine Tour mit dem Stand Up Paddle – doch wohin mit dem Hund? Warum kommt er nicht einfach mit, wenn das Board groß genug ist? Natürlich bestehen einige Voraussetzungen, damit es funktioniert:

  • Der Hund sollte Wasser mögen und schwimmen können.
  • Der Tierarzt sollte ihn vorher untersuchen und sein Okay zum Sportprogramm geben.
  • Die Person, die das Stand Up Paddle Board steuert, muss souverän paddeln, wenden und stoppen können.

Sind diese Aspekte jedoch alle gegeben, steht einem entsprechenden Ausflug nichts mehr im Wege. Wobei Hund und Mensch gleichermaßen von der frischen Luft und dem Koordinationstraining profitieren.

Stand Up Paddle mit Hund